Denk-Aufgabe 1708 vom 14.5.2017

 

Dein Kampf

Unglück leicht gemacht - eine todsichere Anleitung

Vorbemerkung
Feinschmecker der Ratgeber-Literatur kennen das zarte Bändchen ‚Die Kunst, unglücklich zu sein‘ von Paul Watzlawick. Gebildete kennen auch die Haltung antiker Schriftsteller, bewunderte, grosse Werke nachzuahmen: Vergil und seine Zeit waren nicht originalitätssüchtig, er wollte mit der Aenäis so nahe wie möglich an das grosse Vorbild von Ilias und Odyssee herankommen. Vor diesem Hintergrund – einfach unendlich viel bescheidener – ist dieser Versuch zu sehen, die Kunst zu verdichten, es sich nicht nur selbst so schwer wie möglich zu machen, sondern dabei so viele Wesen und Dinge rund um sich ins Unglück mitzureissen. Eigentlich müsste das Feuilleton jubeln ob so viel Negativität, Kaputtheit, Hoffnungslosigkeit und Pessimismus – den vier sicheren Gewürzen der Bestseller der letzten Jahre – wäre da nicht diese leidige Ironie. Humor ist – ausser vielleicht in der Form bittersten Zynismus‘ – eigentlich seit dem Holocaust ein No-go unter ernsthaften Bildungsbürgern. Wer lacht, ist zu dumm, um das Elend dieser schnöden Welt in seiner ganzen Weite zu erfassen. Wer so krankhaft optimistisch ist wie ich, sieht aber sogar darin einen Hoffnungsschimmer, denn: Waren sich je so viele Menschen auf unserem Planeten in irgendwas einig wie heute, wo eine doch beeindruckende Mehrheit findet, die Welt sei ein beschissener Ort voller Elend? Wer weiss, vielleicht könnte man auf dieser kleinen Einigkeit aufbauen? Im Sinne all der herrlichen pseudospirituellen ‚Krieger des Lichts‘, die in pharisäischer Weitsicht die Aussenwelt sofort und nachhaltig zu einem Ort langweiligsten Friedens machen wollen, könnten wir ja versuchen, da einen kleinen Beitrag zu leisten. Denn wer die nun folgenden Tipps verinnerlicht und anwendet, erhöht die Erkenntnis – spürbar für alle Betroffenen – dass unser Planet ein unwirtlicher Ort ist, auf dem nur das Motto des guten alten Darwin gilt: „Survival oft he fittest!“ ‚Überleben‘ bedeutet, dass man andere beim leben ‚überholt‘, dass man länger lebt als andere. Und die einfachste Art, länger zu leben als andere, ist doch, dafür zu sorgen, dass die anderen kürzer leben? Leuchtet ein, oder? Na dann sind Sie jetzt gerüstet für den KAMPF – dem eigentlichen Zauberwort auf dem hier skizzierten Weg; ein Wort, das zumindest die noch im letzten Jahrhundert Geborenen unter den ‚Usern‘ dieses Pamphletchens ganz zart an das Jugendwerk des alten Adolf erinnern könnte, der vielleicht kein begnadeter Dichter, aber doch ein grosser Meister des Unglücks war. Sie müssen ja nicht gleich 20 Millionen überleben, indem Sie sie vorausschicken; bleiben wir bescheiden und streben vorerst mal an, uns die richtige Sichtweise anzueignen, die es braucht, um überhaupt in Kampfstimmung zu kommen.

Die Tipps sind so angeordnet, dass der nächste sich aus dem vorherigen fast schon geschenkt ergibt. Also lies und verinnerliche sie in der hier vorgelegten Reihenfolge. Andererseits: wenn du dieser Anweisung misstraust, hast du bereits Tipp 1 angewendet! Es kommt also sowieso gut!

1. Eigne dir ein Grundmisstrauen an! Alles, was du wahrnimmst – und ganz besonders alles, was du nicht wahrnimmst – ist eine Bedrohung, ist böse, gefährlich, fies, gerade dann, wenn es unter dem Deckmantel von Freundlichkeit, ja gar Herzlichkeit daherkommt. Mach es dir zur zweiten Natur, hinter allem positiven Schein negatives Sein zu entdecken. Mit dieser Haltung bist du gewappnet gegen die finsteren Mächte dieser Welt.

2. Glaube niemandem nichts, auch dir selbst nicht. Denn jeder lügt und alles täuscht. Und jeder will dich missverstehen. Kommunikation ist immer Täuschung, entweder absichtliche oder unabsichtliche. Also nimm nie etwas 1:1, wie es in deine Wahrnehmung träte, wenn du naiv wärst und nicht wüsstest, dass alles Lug und Trug ist. Du kennst es aus der Werbung: Die halbnackte Frau vom Plakat sitzt nie auf dem Kühler deines realen neuen Autos! So ist es immer! Und wenn sie noch drauf sässe, wäre hinter ihr der Superstaubsauger, der die cellulitisreiche Fette für die Aufnahme schlank gesogen hätte und im Moment, wo du gezahlt hast, stellen die den Sauger ab. Dann hast du das Geschenk! Zudem wäre sie dumm, faul und vor allem teuer im Unterhalt. Also sei froh, dass es nur eine Täuschung war.

3. Misstraue ganz besonders all den Psycho- und Eso-Schwaflis! Die Verdrehtesten unter ihnen behaupten, die Art und Weise, wie du die Welt wahrnehmest, hätte etwas mit deinem Inneren zu tun, ja – Gipfel obskuren spirituellen Gequatsches – die Welt sei nur ein Spiegel deines Inneren. Auch sie lügen natürlich - wie alle andern auch. Das Gegenteil ist der Fall: Du bist der letzte, der einzige wahre Repräsentant der Species ‚Homo sapiens sapiens‘, so wie er ursprünglich von der Evolution gedacht war. Und rund um dich ist nur Abschaum, Misslungenes, Entartetes (man kann gegen den guten alten Adolf einwenden, was man will, aber da hat er doch einem herrlich stimmigen Begriff zum Durchbruch verholfen!). Und all das gilt es zu bekämpfen, das ist DEINE Bestimmung, DEIN Kampf. Im Idealfall rottest du all das Unkraut aus, bis es nur noch dich gibt – und vielleicht ein paar Klone von dir.

4. Traue keinem Tier, keiner Pflanze, keinem Gewässer, keinem Berg – überhaupt nichtsem! Glaube also keinesfalls, das Böse beschränke sich auf die Menschen. Auch die Tiere, die Pflanzen, die ganze Umwelt mit ihren Naturkatastrophen – alle sind sie gegen dich. Denke nur an die Erdbeben, die Vulkanausbrüche, die Hurrikans, die Tsunamis, die Dürren und Überschwemmungen, die Feuersbrünste, aber auch an die Schlingpflanzen, die fleischfressenden Pflanzen und all die wilden Tiere. Und sind nicht auch unsere Haustiere letztlich nur halbwegs gezähmte Wölfe, Klein-Tiger und Trampeltiere, vor denen man sich in Acht nehmen muss? Harmlose Kälblein? Und was ist mit den Eringer Kühen, die gnadenlose Kämpfe um die Vorherrschaft austragen mit ihren gefährlichen Hörnern? Die Kampfstiere, Kampfhähne und Kampfkaninchen? All die Giftschlangen und Vogelspinnen? – Nein, du kannst keinem Wesen, keiner Wahrnehmung trauen. Denn auch das harmlose Bächlein kann zum reissenden Fluss werden, über die Ufer treten und alles mitreissen, der beschauliche Berg lässt plötzlich riesige Gesteinsbrocken in die Tiefe sausen und das in der Sonne so hübsch glitzernde Schneefeld reisst ab und begräbt dich im Lawinenkegel. Die Erde ist ein unwirtlicher Ort! – Die schier unglaubliche Ausgangslage dieses ungleichen Kampfes ist also: Du gegen die Welt! Damit ist dein Los – auch wenn du gesund und wohlgenährt in einer sicheren Stadt in einem seit Ewigkeiten kriegsverschonten Land wie der Schweiz aufgewachsen bist – automatisch ‚unsäglich schwer‘, wie es der Titel suggerierte. Denke daran: Nur schon Überleben macht dich damit zum grössten aller Helden.

5. Nimm so viel Information über Krieg, Terroranschläge, Folter, Mord, Streit, Verbrechen, Unfälle, Natur- und andere Katastrophen auf, wie es dir irgend möglich ist. Verwende einen Grossteil deiner Zeit für diese einfache Art der Bestätigung deines Weltbildes. Geniesse die reiche Auswahl an Infos auf verschiedensten Kanälen. Alle Medien sind voll von diesen herrlichen Konfirmationen, dass es eben stimmt: die Welt ist an sich schon böse – und der Mensch ist schlecht, voller finsterer Absichten, korrupt, egozentrisch, schweinisch. Wichtig ist das Bild: schau genau hin bei Enthauptungen, Handabhackungen, Klitoris-Abschneiderei, Kriegsszenen, Erschiessungen, Amokläufen, Vergewaltigungen, Verstümmelungen, Folterungen, Bombenanschlägen und ihre Folgen – und hör dir dazu die Begleitmusik an: die Schreie, das Knallen, das Wimmern…All das geht schön direkt unter die Haut und füllt jede Zelle deines Körpers mit der Gewissheit, dass dein Kampf gegen die Welt richtig, ja zwingend nötig, unabdingbar ist.

6. Studiere andere totalitäre Kollektive und Systeme und kopiere gezielt und selektiv.
Du brauchst nicht lange zu suchen, da der Hang zum Totalitarismus allen Kollektiven inhärent ist. Schau, wie man am geschicktesten mit einem Anreiz- und Straf-System andere abhängig, kontrollier- und steuerbar macht. Ein geradezu berauschendes Exempel liefert dir hier die katholische Kirche, die seit rund 2000 Jahren hoch erfolgreich auf dem Markt ist und nach wie vor ein gewaltiges Heer von Abhängigen an der Strippe hat. Diese überaus clever gemanagte totalitäre Institution bietet auch im Detail bestes Anschauungsmaterial. Studiere das System, das mit Anreizen bzw. Vorteilen arbeitet, deren Erfüllung – oder eben Nichterfüllung – nicht erlebt und damit auch nicht gerügt werden kann. Schau dir an, was die Kirche sich einfallen liess, um das für jede Diktatur, jedes totalitäre System zwingend nötige Beschaffen aller relevanten Daten der Untergebenen nachhaltig zu bewirtschaften: die Beichte ist unter diesem Aspekt ein an Genialität kaum zu übertreffender Trick!

7. Schaffe so viele Regeln wie möglich. Es ist dabei völlig unwichtig, ob sie auch nur im Entferntesten sinnvoll zu sein scheinen. Hauptsache es sind viele. Wenn du die Tipps 1 bis 6 verinnerlicht und angewendet hast, sollte es dir leicht fallen, dein Leben in dieser grauslichen Welt total durchzustrukturieren und ein Regelsystem zu schaffen, das nichts, aber auch gar nichts, dem Zufall überlässt.

8. Setz die Regeln gnadenlos durch! Das ist unabdingbar und anstrengend – du oder eine von dir kontrollierte Organisation muss dafür sorgen, dass die Einhaltung der Regeln ohne Rücksicht auf Verluste konsequent durchgesetzt wird. Wenn es dazu ein klitzeklein wenig Gewalt braucht, macht das nix. Denn das Gleichheitsgebot hat oberste Priorität bei der Schaffung von Gerechtigkeit. So bist du ständig sinnvoll beschäftigt und kannst deinen Kampf zeitlich, quantitativ und qualitativ jederzeit und intensiv ausweiten. Du eignest dir auch die nötige Selbstdisziplin an, die dein Überleben sichert, wenn du selbst ständig darauf bedacht sein musst, die selbstgemachten Regeln einzuhalten. Denn auch wenn viele selbsternannte Experten es lauthals herum trompeten, es stimmt nicht, dass die so herrlich einfache Hierarchie von Darwin mit dir an der Spitze und dem Motto „Survival of the fittest“ wissenschaftlich überholt wäre. Und du bist nur der Fitteste, wenn du bereit bist, dich immer und überall zu disziplinieren, ja schrecke nicht davor zurück, dich regelrecht zu quälen mit der Einhaltung auch absurdester Regeln. Lerne dabei von religiösen Fanatikern! Diese Selbstkasteiung kommt dir zugute, wenn du einmal andere quälen musst, die die Regeln nicht einhalten. Sei gnadenlos mit den Prioritäten: zuerst die Regeln, dann – wenn überhaupt – die Schmerzfreiheit.

9. Wappne dich immer und überall gegen das Handeln der Welt und des Schicksals. Die Welt ist nicht nur gegen dich, sie handelt gegen dich. Gehe davon aus, dass alles, was du wahrnimmst, über Bewusstsein verfügt, das dir Schaden zufügen, dich quälen, foltern, aus dem Weg räumen will. Jeder Stein auf deinem Weg liegt absichtlich und bewusst so, dass du über ihn stolperst. Jedes Fahrzeug – und sei es leer und parkiert – hat die Absicht, dich zu überrollen. Jeder Blitz am Himmel zielt auf dich, will dich versengen und zu Asche werden lassen. Jedes noch so kleine Tier versucht, dich wenigstens zu stechen, zu zwicken, zu beissen, zu treten oder zu fressen, jeder Baum ist bereit, auf dich zu stürzen – ganz zu schweigen von der Menschheit: jeder Hominide, auch der am harmlosesten daher stolpernde, hat nur deinen Schaden, deinen Untergang im Sinn. Rechne nie mit Hilfe oder Unterstützung, schon gar nicht von denen, die dich beerben könnten. Alle – ALLE! – wollen nur eines: deine Habe und deinen Tod! Und dies sobald wie möglich und so grausam wie nur denkbar. Akzeptiere nichts – NICHTS! – als unabwendbares Schicksal. Solange noch irgendetwas aufmuckt auf der Welt: Kämpfe! Töte! Überlebe!

 10. Was auch immer du tust, tu es fanatisch. Fanatismus ist in jeder Hinsicht hilfreich. Es gibt dir die Sicherheit und Kraft, auch wirklich zuzuschlagen im Kampf und die Verluste zu verschmerzen, die du dabei erzeugst. Letztlich ist es egal, was für eine Ideologie du dir aneignest, Hauptsache du kämpfst fanatisch, kompromiss- und rücksichtslos für sie. Je ausgefallener, desto besser, denn so wird die Zahl der Feinde automatisch grösser, dein Kampf und dein Überleben heroischer. Hinterfrage deine Ideologie nie, das würde dich nur verunsichern. Wenn du an deiner fanatischen Überzeugung irgendetwas änderst, dann aus eigenem Antrieb wie weiland der gute alte Saulus, der zuerst fanatisch die Christen verfolgte, um dann Rätsch-Päng eine 180-Grad-Wendung zu schlagen und ebenso fanatisch für das Christentum kämpfte. Schnuckelig und nachahmenswert auch, wie er sich umtaufte und aus ‚Sau-‘ ‚Pau-‘ machte. Das ist wie wenn die Frauen bei jeder neuen Heirat den Nachnamen wechseln, die Männer wenigstens die Kontonummer und der Seemann den eintätowierten Namen seiner Verflossenen durchstreichen und den der aktuellen auf die Haut brennen lässt. Zumindest dir selbst sollte einigermassen klar sein, wofür bzw. vor allem wogegen du fanatisch kämpfst. Lerne auch bei all den Attentätern und Amokläufern, wie man sich vorbereitet und in Stimmung bringt – um dann auch erfolgreich möglichst viele Feinde aufs Mal zu erwischen. Nur eines darfst du nicht kopieren: die Selbstmörderlerei dieser Anfänger. Du willst ja überleben um weiterzukämpfen! He, wir haben Ziele. Kuck dir mal Matrix oder sonst eines der netteren Filmlein dieser Sorte an, wo am Schluss nur noch ein paar wenige oder eben nur noch ein einziger übrig bleibt und mit herrlichem Pathos seinen Blick über die verwüstete Landschaft gleiten lässt: der Letzte – DU!

11. Lerne das Erleiden physischer und psychischer Schmerzen zu geniessen, ob du sie nun dir selbst oder andern zufügst.

Komme diesen miesen Aktivitäten der Welt zuvor: Quäle die Welt, bevor sie DICH quält. Und härte dich rechtzeitig ab für all die Kämpfe, die es zu bestehen gilt. Irgendwann machen dir körperliche Leiden nichts mehr aus. Irgendwann bist du physisch und psychisch so abgehärtet, dass dir überhaupt nichts mehr irgendwas aus macht. Dann bist du reif dafür, auch anderen so viel Qualen zu bereiten wie sie dir. Dann kannst du auch andere foltern und töten ohne dabei Emotionen zu spüren.

12. Lache nie! Und wenn, dann erst, wenn du tot bist. Es gibt nichts zu lachen auf dieser Welt! Und lachen lenkt ab vom Kampf, schwächt dich für den Sekundenbruchteil, in dem du lachst und nicht aufpasst auf den nächsten Dolchstoss. Erfolgreich überleben ist alles! Schau dir die humorlosen Deutschen und Deutschschweizer an: sie sind erfolgreich! Und schau dir die ewig witzelnden, doppelbödigen, ja zynischen Briten an: wo sind sie heute, die mal ein Weltreich hatten, hä? Eine an Bedeutung immer mehr verlierende kleine Insel voller Chaos, oder? Nein, lachen ist nicht gesund, wie der dumme Volksspruch behauptet. Lachen ist der Anfang vom Ende, das Startzeichen für den Untergang, der Vorbote der Niederlage.

13. Glaube nicht an ein Bewusstsein, das höher sein soll als deins! Lass dich nicht verunsichern von der abstrusen Theorie, es gebe sowas wie ein höheres Bewusstsein oder gar Götter, Engel und all den Quatsch. Wenn es sowas gäbe, müssten sie doch für Ordnung sorgen auf diesem Dreckplaneten? All die Sauhaufen in die Schranken weisen, oder? Aber nein: du musst alles allein machen, Regeln schaffen, kämpfen, überleben – da hilft keiner. Ist ja auch ein viel heroischeres Gefühl, so allein, mit gespreizten Beinen, wehender Glatze und gezücktem Laser auf einer Erhöhung zu stehen und der Welt zu trotzen – als sich da feig und weich an irgendwelche höheren Mächte zu kuscheln, Schwert und Verantwortung abzugeben, den Kopf einzuziehen und zu warten, bis alles vorbei ist. Nö, vergiss diesen Quatsch oder überlass ihn deinen Feinden. Du bist zum Kämpfen geboren! War nicht schon die Geburt ein Kampf? Hast du nicht schon bei der Zeugung dein erstes Rennen ums Überleben gewonnen? Na also, keine Müdigkeit vorschützen: Trainieren! Du schaffst es, wenn du nur alles schön beherzigst, was dir dein Coach hier so toll und dicht auf kleinstem Raum zusammengestellt hat. – Aber fall nicht in die Falle der Dankbarkeit. Wenn du fällst, dann fall im Kampf. Dank schwächt dich nur, macht dich angreifbar. Du weisst doch: Vermute hinter jedem Akt eine böse Absicht, auch hinter meinen Tipps. Vielleicht habe ich dir ja den entscheidenden 14. Tipp vorenthalten, weil ich dich überleben will? Nicht Dank will ich von dir, sondern deinen ingrimmigen Entschluss, alle, auch mich zu überleben. Viel Erfolg bei der Jagd nach Tipp 14!


Auf Feedback freut sich dein Kampf-Coach: info@marpa.ch