Denk-Aufgabe 1912 vom 12.12.2019

 

FRIENDSHIP WITH NATURE

 

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Summary

Unter dem grossen Ziel 'Living WITH, not FROM Nature', mithin der Verstärkung der Partnerschaft, ja Freundschaft des Menschen mit der Natur, die ihn umgibt, sind unzählige Projekte denkbar. Ich möchte hier ein paar wenige skizzieren, ohne dabei das Fernziel aus den Augen zu verlieren, das auch auf anderen Wegen angegangen werden kann.

Status-quo-Analyse

Viele heute lebende Menschen haben den seelischen Zugang zu ihrer Umwelt mehr oder weniger stark verloren. Sowohl Religionen wie die Wissenschaft legen vielen nahe, Fauna, Flora und die (vermeintlich?) unbelebte Natur als Selbstbedienungsladen zu betrachten. Wenn Sorge hochkommt, dann meist nur bezüglich der Dauer der totalen Verfügbarkeit der natürlichen 'Ressourcen' für uns und kommende Generationen von Menschen. Nur schon der Begriff 'Ressourcen' zeigt die Haltung des sich selbstherrlich in der Natur bedienenden Menschen. Diese Vorstellung, dass der Mensch über dem Rest der Natur stehe, ist nach wie vor stark verbreitet. Umgekehrt gilt die Idee, dass alle Entitäten im Universum partnerschaftlich verbunden sein könnten, vielen noch als spiritueller Kitsch. Unabhängig davon, dass beide Thesen nicht bewiesen werden können, hat meines Erachtens die These der partnerschaftlichen Verbindung, der möglichen Freundschaft mit allem, was ist, ein riesiges positives Potenzial und könnte dazu beitragen, anstehende globale Probleme lösen zu helfen.

Vision

Kinder lernen von klein auf nicht nur die Sprache der sie umgebenden Menschen, sondern auch die 'Sprachen' von Tieren, Pflanzen, Gewässern, Bergen. Genau so wie es der Anstrengung bedarf, bis man eine menschliche Verbalsprache oder die Notenschrift beherrscht, braucht es guten Unterricht und viel Übung, bis man nur schon die Sprache der Hunde, der Katzen oder der Pferde einigermassen versteht und selber anwenden kann. Doch die Anstrengung wird belohnt, wenn wir im Kindesalter damit beginnen: Freundschaft mit Tieren, aber auch mit anderen Entitäten der Natur, wird möglich, bevor Eltern, Lehrer, Medien und Wissenschaft dem Kind suggerieren, dies sei nicht möglich, nicht anstrebenswert oder sogar 'falsch'. So heranwachsende Kinder haben die Chance, ein Leben lang mit der Natur verbunden zu bleiben und auch im Alter von diesen Freundschaften getragen zu werden, wenn das Interesse der andern Menschen an ihnen vielleicht abnimmt. Die Krönung eines solchen Lebens in Freundschaft mit der Natur könnte ein würdiges und einverständliches Sterben in einem Hospiz in der Natur sein, umgeben von Tieren, Pflanzen und anderen Menschen mit ähnlicher Haltung.

 

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7 Projekte

Sieben mögliche Einzelprojekte – alle weitgehend kombinierbar – zur Umsetzung der Vision des Over-all-Projects 'Friendship with Nature'

1) 'Nature-School'

Kindergärten bzw. Grundschulen mit intensivem Naturkontakt unterstützen.

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Status-quo-Analyse

Kinder sind in den meisten sogenannt 'entwickelten' Ländern von klein auf überflutet mit virtuellen Reizen (TV, Computerspiele etc.) und einer Fülle von Daten, für deren Verarbeitung ihnen meist sowohl die Zeit wie die nötige Unterstützung fehlt. Die stark angestiegene Kurzsichtigkeit bei Kindern ist eines der vielen Symptome dieser Entwicklung. Durch die Verstädterung und die auch in der Schweiz angesagte 'verdichtete Bauweise' nimmt der Kontakt der Kinder zur Natur weiter ab. Diesen Natur-Entfernungs-Trend können wir mit dem Projekt der 'Nature-Schools' zu wenden versuchen.

Vision

Die Idee der bereits existierenden 'Wald-Kindergärten' ausbauen: den Kontakt mit der Natur nicht nur als 'Erholungspause' oder 'frische Luft schnappen' oder 'sich austoben', sondern als zentralen Kommunikationsunterricht in den Alltag einbauen: Gemeinsamkeiten suchen zwischen dem Wahrgenommenen und dem Wahrnehmenden und darauf die Kommunikation mit dem Wahrgenommenen aufbauen. Am einfachsten gelingt dies mit Tieren und Pflanzen, anspruchsvoller, aber durchaus erlern- und erlebbar, ist Kommunikation mit Flüssen, Bergen, Dingen (die wir bislang vielleicht als 'tot', als 'ohne Bewusstsein da seiend' anschauten). Diese Kommunikationstrainings führen minimal zu einer Erweiterung des Bewusstseins des Wahrnehmenden, maximal zu einem intensiven Austausch, zu echter Kommunikation. Kinder haben oft noch einen unverstellten Zugang zu allem, was sie umgibt. Wenn es gelingt, Pflanzen und Tiere auch in den Schulräumen zu halten und in den Schulalltag zu integrieren, kann dieser Zugang erhalten und ausgebaut werden. So lernen die Heranwachsenden Verantwortung zu übernehmen für Entitäten, die sie aus ihrem natürlichen Umfeld herausnehmen. Hier könnte auch der Boden gelegt werden für das Projekt 'Inner Independence' (à 2.)

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Zu lösende Aufgaben:

 

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2) 'Inner Independence'

Einen Beitrag leisten zu einer toleranteren Welt, in der auf Absolutheitsansprüchen beruhende Konflikte abnehmen.

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Status-quo-Analyse

Die Aufklärung ist steckengeblieben. Wir leben immer noch in einer Welt voller Absolutheitsansprüche. Individuelle und kollektive Konflikte und Kriege bergen als Kern regelmässig irgendetwas, das für absolut, einzig wahr, einzig richtig angeschaut wird und sich nicht deckt mit dem, was die Gegenseite für absolut wahr hält. Unzählige Religionen, Kirchen, Sekten, spirituelle Gruppierungen, von Staaten promovierte politische Ideologien und nicht zuletzt die Wissenschaften beanspruchen auch im 21. Jahrhundert die absolute Wahrheit für sich. In einer globalisierten Welt mit der gigantischen medialen Vernetzung ist es für Heranwachsende besonders schwierig, sich zu orientieren. Wem sollen sie glauben, wenn alle vorgeben, im Besitz der einzig wahren Wahrheit zu sein? Den Eltern, den Lehrern, den Regierungen, den Kirchen oder anderen Anbietern von Welterklärungsmodellen? Und wenn alle Angebote, alle Wertehierarchien relativ sind, woran soll man sich festhalten, sich orientieren in der instabilen Zeit des Heranwachsens? Wen oder was soll man respektieren? Wen oder was soll man ablehnen? Muss ein Kind solidarisch mit den Eltern andere hassen? Muss ein Jugendlicher solidarisch mit seiner Nation andere hassen? Wann kann ein Kind, ein Jugendlicher eigenständig denken und handeln? Lässt sich religiöse, politische, soziale Mündigkeit generell für alle auf das Erreichen einer Altersgrenze festsetzen? Und wie wird man wirklich mündig? Was bedeutet überhaupt Mündigkeit, Erwachsensein? Etwas Inneres oder nur etwas Äusseres? – Und was nützt es, wenn man gelernt hat, alles zu hinterfragen, was mit absolutem Wahrheitsanspruch serviert wird? Wird man toleranter, nachsichtiger, friedfertiger, weiser, teamfähiger? Und wenn ja: wie und wo lernt man eigenständiges Denken? Braucht es dazu nicht zuerst äussere Freiheit, dass man sich mit solchen Lerninhalten überhaupt befassen darf? Und welche Schulen, welche Lehrer sind geistig und seelisch so frei, so reif, dass sie dann nicht doch plötzlich irgendetwas für absolut, für nicht hinterfragbar, für gesetzt, gegeben, tabu erklären?

Vision

Wir möchten Heranwachsende und Erwachsene über das Hinterfragen eigener und fremder Absolutsetzungen zu Eigenständigkeit und Unabhängigkeit des Denkens motivieren. Dabei entpuppt sich menschliche Wahrnehmungsinterpretation als subjektiv, relativ, zeit- und ortsgebunden, kulturabhängig etc. Daraus kann Offenheit nicht nur anders Wahrnehmenden, Toleranz anders Denkenden und Fühlenden gegenüber wachsen, sondern auch gegenüber der ganzen Natur. Wenn die eigene Wahrnehmungsinterpretation, das eigene Bewusstsein relativ ist, so sind es auch alle Wertungen, z.B. diejenigen, die den Menschen über den Rest der Natur stellen und anderen Entitäten weder Bewusstsein noch Kommunikationsfähigkeit zubilligen. Daraus kann Respekt, Achtsamkeit gegenüber Tieren, Pflanzen, Gewässern, Bergen, der Luft, dem Planeten, dem Universum gegenüber wachsen – nicht nur, weil es uns weiterhin zur Verfügung stehen und unser Leben ermöglichen soll, sondern weil wir die hierarchische Wertung mit dem Menschen 'oben' und dem Rest der Natur 'unten' aufgeben und damit die Fähigkeit zur Freundschaft mit der Natur entwickeln. Nach dem Prinzip des '100. Affen' können sich diese Fähigkeiten schlagartig multiplizieren und die Chance wächst, dass der heute dominierende Fundamentalismus nachhaltig eingedämmt wird und unsere Kindeskinder in einer freieren, toleranteren, fried- und humorvolleren Welt leben werden. Vielleicht könnte eine Stiftung den Start dieses wegweisenden Projekts möglich machen.

Zu lösende Aufgaben

 

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3) Living with Animals

Sinn, Aufgabe und Zugehörigkeit finden nach Burn-Out, Depression, Schicksalsschlägen

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Status-quo-Analyse

Studien bestätigen, dass Herzinfarkt-Patienten mit Haustieren länger leben als solche ohne. Es gibt auch Untersuchungen, die die positiven Wirkungen von Tierkontakten bei psychischen Schwierigkeiten und bei Krebspatienten belegen. Leider sind infolge der Sicherheitshysterie Besuche oder gar die Haltung von Tieren in den meisten Spitälern verboten (was die Spitäler keineswegs 'keimfreier' oder weniger ansteckungsgefährdend macht, da sich dort bekanntlich die stärksten Resistenzen von Viren und Bakterien bilden können). Die starke Zunahme psychischer Beeinträchtigungen in den sog. 'entwickelten' Ländern legt die Möglichkeit nahe, wenigstens in diesem, weniger von Ansteckungs-Hysterie infizierten Bereich den Versuch zu starten, Tierkontakte therapeutisch einzusetzen. Reiche Erfahrungen bestehen bereits beim Einsatz von Pferden für die Therapie körperlich und/oder geistig Behinderter. Dies könnte bei einem Pilotprojekt Ausgangspunkt bzw. Kernbereich sein.

Vision

Menschen, die völlig auf sich und ihre Befindlichkeit fokussiert sind, können im Umgang mit Tieren, die ihre Bedürfnisse unmissverständlich anmelden, lernen, den oft geradezu egomanischen Fokus zu ändern, sich selbst und die eigene Unzufriedenheit etwas zurück zu stellen – zumindest solange, bis die Bedürfnisse der Tiere befriedigt sind. Die Tiere danken in ungeheuchelter Weise und können dem Menschen damit ein Gefühl des Gebrauchtwerdens vermitteln. Aus einer mittel- bis langfristigen Hege- und Pflege-Aufgabe können sich ein wachsendes Selbstvertrauen und eine reziproke, authentische Zuwendung zwischen Mensch und Tier entwickeln, die therapeutisch hoch wirksam sein kann.

Zu lösende Aufgaben

 

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4) 'Bauernhof-Altersheime'

Altersheime so in Bauernhöfe integrieren, dass möglichst alle Alten noch sinnvolle Aufgaben auf dem und um den Hof übernehmen können.

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Status-quo-Analyse

Viele alte Menschen fühlen sich einsam. Die nicht frei gewählte Gemeinschaft des Altersheims kann die Einsamkeit mildern, wird aber nicht zuletzt wegen der schwindenden Flexibilität der über Jahrzehnte an ihren 'Way of life' gewohnten Alten als unbefriedigend empfunden. Erschwerend kommt hinzu, dass meistens das Gefühl des Gebrauchtwerdens, des Nützlichseins für das Kollektiv drastisch abnimmt oder gar ganz verloren geht. Altersheime werden oft wie Hotels geführt und sind entsprechend teuer. Dahinter steckt meines Erachtens eine der grössten Fehleinschätzungen der sozialen Wohlfahrtsstaaten: dass es für die Zufriedenheit des Menschen ausreiche, Nahrung und Wohnmöglichkeit gewährleistet zu kriegen. Viel zentraler ist m.E. das Bedürfnis nach sinnvoller Tätigkeit, nach der Möglichkeit, für das eigene und das Wohl anderer einen Beitrag zu leisten. Das mit dem Ausbau des Wohlfahrtsstaates direkt proportionale Anwachsen der Suizidrate und der Anzahl Depressiver von 'Burn-out' Gezeichneter ist ein Symptom, das diese These stärkt. Dazu kommt das bekannte Problem des wachsenden Missverhältnisses zwischen arbeitender und nicht arbeitender Bevölkerung: immer mehr Rentner müssen von immer weniger Arbeitenden durchgefüttert werden. Angesichts der finanziellen Krisen, in denen sich fast alle sozialen Wohlfahrtsstaaten heute befinden, ist ein kleiner Beitrag der Rentner ans Bruttosozialprodukt durchaus auch aus ökonomischer Sicht zu begrüssen.

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Vision

Auf einem Bauernhof gibt es viele beglückende Tätigkeiten, für die keine langjährige Ausbildung erforderlich ist: Füttern der Tiere, je nach körperlichen Kräften auch Mithilfe beim Säen, Ernten und Bereitstellen des Futters, beim Sauberhalten der Ställe, in Ordnung Halten von Zäunen, Gehegen, beim Handling der Produkte des Bauernhofes wie Früchte, Eier, Milch, Wolle, aber auch bei der Pflege der Tiere, beim Hegen des Gartens. Wenn möglich soll ein Hofladen geführt werden, wo die Produkte des Hofes angeboten werden. Dies schafft zusätzliche Kontakte und erweitert die Palette möglicher Tätigkeiten: Backen von Brot und Zöpfen, Herstellung von Honig und Konfitüren und vieles mehr.
Beglückend sind diese Tätigkeiten aus mehreren Gründen: das Resultat der Arbeit ist meist unmittelbar erlebbar, sichtbar, beim Füttern von Tieren auch hörbar und spürbar. Die meisten Arbeiten auf dem Bauernhof sind mit Körperbewegung verbunden. Dies hält die Alten in Schwung und motiviert sie, beweglich zu bleiben. So kann das Selbstbild des Alten positiv bleiben: er ist im Rahmen seiner Möglichkeiten noch ein nützliches Mitglied der Gemeinschaft und nicht ein durchgefütterter Klotz am Bein des Kollektivs, wo nur darauf gewartet wird, dass er stirbt.

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Zu lösende Aufgaben

 

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5) Hospiz 'Friendship with Nature'

 

In einem Hospiz fern der Apparate- und Medikamenten-Medizin in naturnahem Umfeld den Übergang bewusst vorbereiten und erleben

Status-quo-Analyse

Der aktuelle Zeitgeist legt das Schwergewicht auf das Physisch-Korporale, räumlich Dilatierte, Sicht-, Hör-, Tast- und Messbare. 'Geist', 'Bewusstsein' wird auf Hirnfunktionen reduziert, 'Seele' ist im wissenschaftlichen Diskurs abgeschafft als Phantasma früherer und selbstredend dümmerer Kulturen – ironischerweise sogar in der Psychologie, die das altgriechische Wort für Seele im Namen führt. Religiöse Organisationen, die das Verhalten der ihnen Angehörenden weitgehend regulieren und kontrollieren wollen, verlieren in den sogenannt 'aufgeklärten' westlichen Staaten seit Jahrzehnten massiv an Bedeutung. Dafür ist auf individueller Ebene ein stark wachsendes Bedürfnis nach Sinnsuche, nach re-ligio im Sinne von Rückbindung an eine wie auch immer geartete Sphäre jenseits dessen, was rationaler Analyse zugänglich ist, auszumachen. Dieses Bedürfnis drückt sich in verschiedensten Formen von Spiritualität und einer Haltung aus, die wir 'Individual-Religiosität' nennen könnten. Ein Symptom dieses Paradigmawechsels weg vom rein rational-analytischen, wissenschaftsgläubigen Atheismus hin zu einer sehr offenen, undogmatischen Spiritualität ist der freiere, tabulosere Umgang mit Sterben und Tod. Dazu gehört auch die Hospiz-Bewegung, die ein Sterben fernab von der Hektik und Kälte des Spitalbetriebs ermöglichen soll.

Vision

In Anlehnung an Herdentiere, die spüren, wenn es Zeit ist, ihr angestammtes Kollektiv zu verlassen und sich zurückzuziehen für den Übergang, ein bestehendes Hospiz motivieren, auf Wunsch der Patienten die meist bereits bestehende Naturnähe noch durch die Präsenz und Nähe geeigneter Tiere zu ergänzen. Wie aus vielen Studien – auch von der Schweizer Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross – zu ersehen ist, haben gerade Sterbende einen besonders leichten Zugang zu Tieren – und umgekehrt zeigt sich immer wieder, dass auch Tiere durchaus in der Lage sind, den Status eines Kranken bzw. Sterbenden zu erfassen und ihr Verhalten entsprechend anzupassen.

Zu lösende Aufgaben

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6) Film 'Friendship with Nature'

Die Produktion eines Spielfilms unterstützen, der die Haupt-Botschaft, in eine spannende Geschichte verpackt, an ein möglichst grosses globales Publikum trägt.

Status-quo-Analyse

Film ist das Medium, mit dem wir vielleicht das grösste Zielpublikum erreichen – wenn er attraktiv und unterhaltend gemacht ist, auch Menschen, die sich sonst nicht freiwillig und bewusst mit der Thematik auseinandersetzen würden.

Vision

Mit einer Drehbuchskizze mit den in der Gesamtvision (S.1) angeführten Gedanken einen arrivierten, international erfolgreichen Top-Regisseur gewinnen für das Projekt. Wenn dies gelingt, ihm grösstmögliche Freiheit in der Umsetzung lassen.
Alternative 1: gut recherchierter Dokumentarfilm zum Thema, Pilot in der Schweiz
Alternative 2: Unterstützung eines bereits existierenden Filmprojekts, das die Grundbotschaft von 'Friendship with Nature' vermittelt.

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Zu lösende Aufgaben


7) Kommunikationsplattform und Netzwerk 'Friendship with Nature'

 

Ein Netzwerk aufbauen mit anderen Stiftungen, Organisationen und Institutionen, die ähnliche Ziele verfolgen oder die zumindest ein Commitment eingehen wollen zur Unterstützung des Projekts 'Friendship with Nature'. Durch die globale Bündelung der Kräfte eine exponentielle Vervielfachung der Wirkung erzielen.

Status-quo-Analyse

Viele Stiftungen und Organisationen weltweit sind mehr oder weniger stark – und mehr oder weniger bewusst – engagiert in der Promovierung der Grundbotschaften von 'Friendship with Nature'. In einer Zeit, in der die 'splendid isolation', die Einkapselung einzelner Nationen immer weniger möglich und zielführend ist, weil die wichtigsten Herausforderungen nur noch durch gemeinsame Anstrengungen global zu bewältigen sind, sollten sich auch die Organisationen, die mit Weitblick an der Gestaltung der Zukunft arbeiten, so gut wie möglich vernetzen, Synergien entdecken und sich gegenseitig unterstützen. Dafür sind Kommunikationsplattformen und digitale Netzwerke geeignete Hilfsmittel. Anhand des Projektes 'Friendship with Nature', das unzählige Ansätze in allen Ländern bietet, könnte eine solche Kommunikationsplattform als Pilotprojekt installiert und getestet werden.

Vision

'Friendship with Nature' wird über das globale Netzwerk zu einem weltweiten Markenzeichen, das auch emotional sofort positiv assoziiert. In den Köpfen und Herzen vieler findet ein Umdenken und 'Umfühlen' statt und es kommt zu einem Paradigmawechsel: weg von 'Living FROM Nature', hin zu 'Living WITH Nature', weg vom vertikalen Weltbild mit der biblischen Anweisung 'Machet euch die Erde untertan' und der Darwinschen Pyramide mit dem Menschen zuoberst, hin zum horizontalen Weltbild ohne hierarchische Wertung in wertvolle und wertlose Entitäten, hin zu einer vermehrt partnerschaftlichen, ja freundschaftlichen Beziehung zu dem, was uns umgibt.

Zu lösende Aufgaben

 

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Die menschliche Verbalsprache ist nur eine von unzähligen Möglichkeiten der Kommunikation zwischen Entitäten. Mehr zu multimodaler Kommunikation: http://www.marpa.ch/marpa/inhalt/news/multimodale_kommunikation_cam_1.3.08.pdf

 

Auf euer Feedback freut sich: info@marpa.ch; Christoph A. Meier-Marpa,
Sennhof 1, CH-8594 Güttingen, +41 79 430 57 67