Die neue Triathlon-Formel:

Körper - Seele - Geist

 

Die meisten von uns unternehmen sehr viel, um ihren Körper im Schuss zu halten. Das ist wunderbar. Ideale Voraussetzung, um über den Körper den Zugang zu den Emotionen, zur Intuition, zu unserer geistigen und letztlich auch zur spirituellen Potenz zu optimieren. Aber eben doch nur eine Voraussetzung und nicht das letzte Ziel. Ein sportlich-agiler kräftiger, widerstandsfähiger Körper, der nicht wirklich bewohnt wird, ist wie ein optimal gepflegtes, top-funktionales Auto, das nicht gefahren wird. In unserer körper-verliebten Zeit ist es etwas ausser Sicht geraten, dass der Körper ein Fahrzeug ist, eine hoch funktionale Rakete, ein Gefäss, Hardware - Sie können beliebige Formen als Bilder wählen, wichtig ist der dienende Aspekt, der instrumentale Charakter des Körpers. Wie Sie nun den Inhalt, den Fahrer, Astronauten bzw. die Software bezeichnen wollen, ist ebenfalls sekundär. Ich nenne es Seele. Wer Mühe hat mit dieser Bezeichnung, nimmt Bewusstsein - einfach das, was beim Tod den Körper verlässt, sodass die zurückbleibende leere Hülle, das fahrerlose Fahrzeug innert kürzester Zeit entsorgt wird, auch von absoluten Körperfreaks, von aufgeklärtesten Materialisten. Obwohl man dem nicht durch Gewalteinwirkung gestorbenen Körper eigentlich nichts ansieht, alles Materielle noch da ist, hört da plötzlich das Ganze auf zu funktionieren.

Die Materialisten erklären das eigentlich ganz lustig: das Bewusstsein ist für sie eine Körperfunktion, da hat es Hirnzellen und Ströme, die da rumsausen, und der Tod ist dann wie ein Software-Absturz - und dann ist die Hardware auch nichts mehr wert, kann entsorgt werden. Nur schmeissen sie in ihrer Vorstellung auch die Software mit weg bzw. halten sie für unlöslich verkettet mit der Hardware - diese Sicht ist für mich echt witzig. Wenn man das PC-Beispiel ein bisschen weiterspinnt, könnte man doch auch auf die Idee kommen, dass die Software unabhängig von der Hardware existiert, z.B. auf CD's und so jederzeit auf einem anderen PC aufgeschaltet werden kann. - Wie auch immer: Sogar die knallharten Körperfreaks, für die Seele, Bewusstsein, Denken reine Körperfunktionen sind wie Nahrungsverarbeitung, -selektion und -ausstossung (nicht lachen; grosse Geister wie Sigmund Freud haben sowas ernsthaft vertreten!) - auch diese Hardcore-Materialisten unterteilen in Hard- und Software und für sie würde die Botschaft lauten: Wendet doch mal versuchsweise gleichviel Zeit auf für die Software wie für die Hardware. Nichts gegen einen grossen Flachbildschirm, ergonomische Tastatur und eine Super-Maus - aber die neuste Version Photoshop ist doch auch toll? Was man da mit Bildern machen kann, wie man da Aussenreize umformen, bearbeiten, verwandeln, Ausschnitte vergrössern, Farben ersetzen, Bilder überlagern kann. Und jetzt setzen Sie für 'Photoshop' einfach 'Bewusstsein' ein und wir kommen der Sache näher. Das meine ich mit 'Fitnesstraining für das Bewusstsein': Entdecken und entwickeln der gigantischen Möglichkeiten unserer Software.

Genau so wie wir beim Körpertraining ständig Neues entdecken, Fähigkeiten erweitern, die Grenze des Möglichen immer weiter hinausschieben, so können wir das auch mit den geistigen, emotionalen und intuitiven Fähigkeiten machen. Auch da geht es zuerst einmal darum, sich alles bewusst zu machen. Der Reiter - ich rede halt davon, weil ich nur von diesem Sport ein bisschen was verstehe - muss lernen, dass der Körper-Tonus in jedem Muskel ein anderer sein kann, sein muss, wenn die Informationsübertragung von Sitz, Beinen, Armen auf's Pferd funktionieren soll. Aber das ist bei allen anderen Sportarten auch so. Wer nicht lernt, genau die richtigen Muskelgruppen genau so stark anzuspannen, wie eine bestimmte Bewegung dies erfordert, ist innert kürzester Zeit verspannt oder schlicht k.o. Es gilt, Kontrolle zu gewinnen über Bewegungs-Abläufe, die vorher unbewusst verliefen. Dann gilt es diese Bewegungen so zu perfektionieren, zu integrieren und selbstverständlich werden zu lassen, dass wir sie zu den Automatismen hinzufügen können - also wieder zurück zu den Abläufen, die kein aktives Bewusstsein erfordern! - und unsere Konzentration wieder frei kriegen für neue Lernschritte, neue Bewegungen oder für die Anforderungen des Wettkampfes.

Und genau dasselbe lade ich Sie ein, auf der emotionalen, geistigen und als Krönung dann auch auf der spirituellen Ebene zu tun. Das ist in keiner Weise neu, das machen Sie seit Kindsbeinen. Aber vielleicht nicht so bewusst, nicht so strukturiert und ziel-orientiert, wie ich es hier vorschlage. Und bei Muskelkater oder sonstigen Knörzen auf irgendeiner Ebene: Die Marpa-Coaches warten mit dem spiritushaltigen Massageöl im Anschlag: info@marpa.ch.

Und damit wir nicht beim Denken bleiben bei dieser Denk-Aufgabe, sondern irgendwann auch zum Aufgeben des Denkens kommen, folgen hier ein paar Übungen, die Körper, Seele und 'Spirit' in Bewegung bringen.

Uebung 1: Körperbewusstsein erhöhen
Uebung 2: Die emotionale und die geistige Palette von Möglichkeiten kennenlernen
Uebung 3: Was ist 'NORMAL'?
Uebung 4: Die erkannten emotionalen und geistigen Möglichkeiten nach Bedürfnissen sortieren und trainieren